Becklingen - im Norden des Celler Landes

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un gaud'n Dag ok bi de Bekel-Siet


Becklingen, im plattdeutschen 'Bekel', wurde soweit zumindest nachvollziehbar, erstmals 1231 als 'Bekelinge' urkundlich erwähnt.
Schon im 14. Jahrhundert gehörte Becklingen zur Verwaltungs- und Gerichtsinstanz der Amtsvogtey Bergen, der ein herzoglicher Vogt vorstand. Dennoch wurden schon damals Entscheidungen, die ausschließlich Becklingen betrafen, von der Realgemeinde getroffen, der alle Besitzer der an der Allmende (Gemeinschafts- oder Genossenschaftsbesitz) berechtigten Höfe angehörten.

Im 19. Jahrhundert erfolgten umfangreiche politische Agrarreformen. Dörfer erhielten feste Grenzen und das Land ehemaliger Weiderechte wurde einer Gemeinde zugeordnet. Hier entstanden auch die neuen Gemeindegrenzen von Becklingen, zu denen auch große Teile des westlich gelegenen Forstes „Becklinger Holz“ gehörten. Er galt über Jahrhunderte übrigens als die "beste Jagd des Königs".

Noch bis 1900 prägten die 9 großen Höfe das Dorf, die noch heute den Kern darstellen und das bäuerliche Dorfbild mit einem hohen Eichenbestand ausmachen.

Am 29. März 1935, ordnete das Reichskriegsministerium mit dem „Gesetz über die Landbeschaffung für Zwecke der Wehrmacht“ den Ankauf und Ausbau des Truppenübungsplatzes Bergen an. Die Gemeinde Becklingen verlor weit über 50% ihres Gemeindegebietes.

Seit dem 1. Februar 1971 gehört die ehemalige Gemeinde Becklingen nunmehr zur Stadt Bergen. Das Dort besteht heute aus den Ortsteilen Becklingen und Becklingen-Bahnhof, sowie der Hofstelle Oehus und Tannensieksberg. Es leben rund 380 Einwohner in den Ortsteilen des Dorfes (Stand 2021).

Lust auf mehr? Dann finden Sie auf diesen Seiten viele Informationen zum Dorf, zu seinen Vereinen, sowie eine Menge Geschichtliches und Kulturelles zum Lesen.

 
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